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Vor- und Nachteile einer privaten Krankenversicherung

8
Feb

Vor- und Nachteile einer privaten Krankenversicherung

categories Versicherungen    

private KrankenversicherungImmer wieder ist es in aller Munde, dass Ärzte privat versicherte Patienten bevorzugt behandeln. Eine breite Bevölkerungsschicht, die gesetzlich versichert ist, nimmt deshalb kaum wahr, dass es nicht nur von Vorteil ist, privat versichert zu sein, sondern auch einige Nachteile mit sich bringt. Wir möchten Sie über die Vor- und Nachteile einer privaten Krankenversicherung genauer aufklären.

Abwägung Vor- und Nachteile

Junge Privatpatienten müssen einen relativ niedrigen Versicherungsbeitrag zahlen. Je älter sie allerdings werden, umso höher steigen auch die Versicherungsbeiträge. Bei der GKV sind die Beiträge altersunabhängig.

Mittlerweile wird jeder neue Patient bei einer telefonischen Kontaktaufnahme mit der Arztpraxis gefragt, ob er privat oder gesetzlich versichert ist. Ist Ersteres der Fall, bekommt er häufig zeitnaher einen Untersuchungstermin. Dies ist sicher als Vorteil anzusehen. Auch in den Krankenhäusern genießen privat versicherte Patienten einige Vorteile. So können sie beispielsweise auf einer Privatstation mit gehobenem Komfort behandelt werden oder auf einer normalen Station ein eigenes Zimmer ohne weiteren Bettnachbarn bekommen. Auch die Chefarztbehandlung ist hier inklusive.

Einige private Krankenversicherungen (PKV) kommen auch für die Anschaffung einer Sehhilfe auf. Dies ist bei der gesetzlichen Krankenversicherung nicht der Fall. Deren Mitglieder müssen hier eine zusätzliche Versicherung abschließen. Das Gleiche gilt auch beim Zahnersatz. Hier zahlt die GKV nur einen geringen Anteil zu den entstandenen Kosten. Damit eine Kostenübernahme erfolgt, muss ein Kostenvoranschlag eingereicht und bestätigt werden.

Von Nachteil ist es, dass einige Ärzte versuchen, den Privatpatienten zusätzliche Untersuchungen anzubieten, die eigentlich gar nicht sein müssten. So möchten sie vielleicht eine zusätzliche Röntgenaufnahme anfertigen lassen, die nicht unbedingt vonnöten ist, weitere Labortests durchführen, oder aber anstelle eines einfachen Ultraschalls einen 3D-Ultraschall durchführen. Einige Privatpatienten möchten diese zusätzlichen Untersuchungen aber gar nicht bekommen und haben es schwer, dies dem Arzt unmissverständlich mitzuteilen.

Von Nachteil ist es auch, dass privat versicherte Patienten erst einmal die Rechnungen bezahlen müssen und erst danach bei ihrer Krankenkasse einreichen können. Des Öfteren bekommen sie auch nicht alle Kosten erstattet und bleiben auf einem Eigenanteil sitzen, den sie selbst bezahlen müssen. Gerade diejenigen unter den privat versicherten Patienten, die chronisch krank sind und vielleicht auch schon ein höheres Lebensalter erreicht haben, müssen tief in die eigene Tasche greifen.

Hier wäre es von Vorteil, wenn diese Patienten sich weiterhin freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse versichert hätten. Deren Gebühren errechnen sich nur aus dem erzielten Einkommen und nicht durch ein höheres Lebensalter, wie es bei den privaten Krankenversicherungen der Fall ist.

Zu erwähnen ist auch, dass bei einer privaten Krankenversicherung jedes Familienmitglied extra versichert werden muss. Die GKV bietet hingegen die Möglichkeit, eine Familienversicherung abzuschließen, bei der der Ehepartner und die Kinder unter bestimmten Voraussetzungen kostenlos mitversichert sind. Diese Möglichkeit bietet die PKV hingegen nicht.

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