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16 Apr |
Umbruch der Fernsehtechnik Technik
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Um das TV-Programm zu empfangen, gibt es immer mehr Möglichkeiten. Die klassischen Methoden geraten gleichzeitig langsam, aber sicher ins Technische Abseits und mit der richtigen Empfangswahl lässt sich bares Geld sparen, sowie das Fernsehvergnügen deutlich steigern.
Die Deutschen sind in Sachen Fernsehempfang weltweit Musterschüler. So wie in Deutschland wird in keinem anderen Land der Erde, das Fernsehen mit so großem Aufwand, auf so viele verschiedene Arten ausgestrahlt und an die Zuschauer gebracht. Allerdings ist die technische Vielfalt, für die meisten Nutzer vor allem verwirrend. Denn keiner möchte vorher eine Ausbildung zum Fernsehtechniker absolvieren, um das Fernsehen genießen zu können.
Hierzulande gibt es technisch drei Möglichkeiten um TV-Programme zu empfangen. Die Fernsehensignale landen entweder klassisch per Zimmer- oder Hausantennen auf dem Bildschirm, kommen via Satellit, oder per Breitband-Kabelanschluss in unsere Wohnzimmer. Auf zwei Arten lassen sich Bild und Ton inzwischen in allen drei Übertragungstechniken also analog oder digital übertragen. Nur eines haben die Empfangs Optionen gemeinsam, und zwar die Programminhalte. Hier unterscheiden sie sich zwar in der Anzahl der Programme, wer aber die Hauptsender in erster Linie wie, ARD, ZDF und dritte Programme sowie die wichtigen Privatsender sehen will, der hat inzwischen eine breite Auswahl an Empfangs Optionen.
Antennenfernsehen ist zwar günstig, aber begrenzt. Das TV-Zeitalter begann mit dem empfangen über Antenne und einem Sender – dem “deutschen Fernsehen”. Deutschland wird bis heute, flächendeckend mit Funksignale versorgt. Weitgehend hat aber die analoge Funktechnik ausgedient und wird zurzeit gegen die digitale Übertragung nach dem Standard “DVB-T” (Digital Video Broadcasting Terrestrial) ausgetauscht. Während sich bisher nach Region nur drei bis fünf Sender ausstrahlen ließen, hat man jetzt den Vorteil, dank digitaler Funkwellen, deutlich mehr Programme zu empfangen.
Immer mehr Menschen mussten in den vergangenen Jahren, die ihre Programme via Antenne empfingen, einen digitalen Empfänger kaufen. Denn mit dem Empfangsteil normaler TV-Geräte, lässt sich nicht DVB-T empfangen. Der Umstieg auf digitales Antennenfernsehen soll bis Ende 2008 in ganz Deutschland abgeschlossen sein. Regional ist das Angebot an Sendern unterschiedlich, auch die Empfangs Bedingungen variieren. Üppig dagegen ist das DVB.-T Programm in den Ballungsräumen. Dort sind alle öffentlich rechtlichen Sender und die wichtigsten privaten und zwar insgesamt bis zu 30 TV-Kanäle, digital zu haben. Geringerer dagegen ist die Auswahl in ländlichen Gebieten. Dort waren die Investitionen den Privatsendern zu teuer und deshalb fehlen sie, weil weniger als 10% der Haushalte die Antenne für den TV-Empfang nutzen.
Vorteile des Antennenfernsehens, erstens geringe Investitionen für die Empfangsbox und keine Gebühren, zweitens für DVB-T lassen sich alte Antennen weiter nutzen, drittens in Sendernähe reicht einen Mini Antenne und ist dadurch auch in mobilen Geräten nutzbar.
Nachteile: Kein HDTV, keine Pay-TV-Sender, sowie knappes Programmangebot, zweitens begrenzte Ton-und Bildqualität.
Fazit: Für Weniggucker mit kleineren TV-Geräten, bietet digitales Antennenfernsehen problemlosen Empfang. Die Auswahl ist gegenüber den früheren Antenne Fernsehen größerer und die Qualität nicht schlechter.
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