|
4 Okt |
Altersarmut im Kommen Finanzen
|
Überall reden die Medien von den „INs“ und „OUTs“ der Woche. Diese Nachricht allerdings klingt weniger lustig: Auf dem 9. Deutschen Seniorentag, der Anfang Juni 2009 in Leipzig stattfand, stehen die Ampeln auf Rot. Sozialverbände fordern einen „Renten-Schutzschirm für ältere Arbeitnehmer“. Grund für diese Forderung an die Bundesregierung sind die grauen Prognosen, dass die Altersarmut in Zukunft sonst stark zunehmen würde.
Bereits 700.000 BürgerInnen könnten mittlerweile nicht mehr von ihrer Rente leben. Und die Zahl steigt: Gerade die momentane Wirtschaftskrise lässt viele über 50iger den Job verlieren. Die Chancen auf eine neue Anstellung sind dann fast 0. Andere wiederum arbeiten am Niedriglohnniveau und schaffen es so keineswegs, über die vielen Arbeitsjahre hinweg eine angemessene Rente aufzubauen. Am Ende bleibt zumeist nur die Grundsicherung für Rentner. Und das sind 351 Euro pro Monat.
Seit 2003 gibt es die Grundsicherung für Rentner. Sie gilt als Sozialleistung, die sich am Bedarf eines Antragsstellenden orientiert. Und bedürftig werden immer mehr Menschen. In den vergangenen sechs Jahren hat sich bundesweit die Anzahl der Anträge auf Grundsicherung fast verdreifacht.
Die Grundsicherung als Rente beziehen vorwiegend Ältere, die längere Zeit arbeitslos waren oder aufgrund von körperlichen oder psychischen Gebrechen als Erwerbsgeminderte ihren vollen Job frühzeitig aufgeben mussten. Logisch nach System zahlten beide Gruppen dann weniger in die Rentenkasse ein und sollen so nun auch nur die Grundsicherung bekommen. Nebenbei landen diese Personen auch noch in den Warteräumen der Sozialämter.
Genau diesen Zustand wollen Sozialverbände nun verbessert sehen. Man will der Altersarmut gezielt vorbeugen. Und deswegen wünschen sich die Verantwortlichen bestenfalls noch eine Reform vor den Bundestagswahlen im September. Was gilt es zu tun?
Niedriglohnarbeitende, Arbeitslose und Erwerbsunfähige müssen für das Alter abgesichert sein. Diesbezüglich steht die Forderung im Raum, dass die Rentenabschläge für Frührentner abgeschafft werden sollen. Zudem seien die Rentenkürzungen der letzten Jahre an der Misere Schuld. Sogar Selbständige, die für ihr Engagement ja eigentlich so hoch gelobt werden, landen letztendlich ohne private Vorsorge zumeist bei der Grundsicherung für Rentner. Damit soll Schluss sein.
Ein heikles Thema ist sie also, diese Grundsicherung für Rentner. Seit 2007 wird zwischen Politik und Sozialverbänden darüber diskutiert. Es wird gefordert und überlegt. Zündstoff für weitere Jahre voller Streit scheint gegeben zu sein, oder gibt es diesbezüglich andere Meinungen?
|
30 Jul |
Rentner und die Krankenversicherung Finanzen
|
Auch im Rentenalter müssen alle krankenversichert sein. Dies gilt für gesetzlich wie auch privat Krankenversicherte gleichermaßen. Gesetzlich Krankenversicherte werden mit dem Renteneintritt automatisch pflichtversichert. Bei privat Krankenversicherten ändert sich mit Rentenbeginn nichts. Man zahlt als Rentner weiterhin in die Krankenversicherung ein. Die Beitragshöhe richtet sich dabei danach, wie lange der Beitragszahler bereits bei der Krankenversicherung Mitglied ist und wie teuer die Krankenversicherung im Vergleich zu anderen Krankenversicherern ist. Je jünger das Eintrittsalter in die private Krankenversicherung war, je mehr Altersrückstellungen konnten aufgebaut werden, was den Beitrag zur privaten Krankenversicherung mindert. Für wen die private Krankenversicherung nach Renteneintritt zu teuer wird, kann entweder auf einen günstigeren Tarif umsteigen, bei dem sich natürlich auch die Leistungen vermindern. Als letztes Mittel muss der neu eingeführte Basistarif gewählt werden. Hier ist das Leistungsspektrum der privaten Krankenkasse an das der gesetzlichen Krankenkassen angelehnt.
Zuschüsse zur Krankenversicherung erhalten alle Rentner, egal wo sie versichert sind. Unterscheide gibt es nur in der Bezuschussung. Während der Staat bei gesetzlich Versicherten die Hälfte der Beiträge übernimmt, beträgt der Höchstsatz der Zuschüsse für privat Versicherte maximal 235 Euro im Monat.
|
19 Jun |
Rente zu gering – Wenn die Rente nicht reicht… Finanzen
|
Dann kann man zusätzlich Geld vom Staat bekommen. Viele Rentner wissen dies nicht. Im Anschluss finden Sie neun Fakten, die man auch Bekannten oder Freunden erzählen sollte, auch wenn man selbst nicht betroffen ist. weiter lesen…
|
8 Mai |
Private Krankenversicherungen – höhere Beiträge für Altkunden Finanzen
|
Heute zahlen Altkunden der privaten Krankenversicherungen sehr viel höhere Beiträge als bei ihrem Eintritt. Die Beiträge verdoppeln sich im Schnitt alle 12 Jahre. Etwas über 170 DM im Monat zahlte ein Ingenieur für Ambulant-, Stationär- und Zahntarif im Jahr 1985, beim Wechsel in die private Krankenversicherung. Rund 430 € kostet dem Ingenieur heute der gleiche Versicherungsschutz. In 20 Jahren hat sich der Beitrag fast verfünffacht. Und das ist kein Einzelfall. Im Durchschnitt müssen Selbstständige und Angestellte jährlich eine Beitragsteigerung um zirka 6% hinnehmen. weiter lesen…