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19 Mrz |
Tagesgeld und Festgeld – Gute Zinsen Finanzen
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Die Indexe der Börsen gehen im Moment aufgrund der Bankenkrise auf und ab. Um Kursschwankungen aus dem Weg zu gehen, ist man mit Tagesgeld und Festgeld gut bedient. Im Moment sind die Zinsen hoch, Anleger konnten noch nie soviel mit Tagesgeld und Festgeld verdienen. Es gibt Anbieter die mehr als 4% Zinsen jährlich zahlen. Pro Jahr erhält man, wenn man sein Geld mindestens 12 Monate festlegt, bis zu 4,75%.
Eine ähnliche Zinshöhe hat es vor etwa 6 Jahren in dieser Höhe mal gegeben. Eine große Anzahl der Anleger weiß diese Festgeldanlage auch aus anderen Gründen zu schätzen. Ein Abrutschen ins Minus, wie bei anderen Geldmarktfonds ist hier nicht möglich und deshalb ist diese Anlageform auch sicherer. Bei Festgeld ist sogar auch die Höhe des Zinses sicher. Bei den Banken können sich zwar die Zinsen der Tagegeldkonten täglich ändern, aber in der jetzigen Situation eher wahrscheinlicher nach oben als nach unten. Abzuwarten gilt, ob die Europäische-Zentralbank den Leitzins auf 4,25% im Dezember anheben wird.
Länger als zwei Jahre lohnt es sich zurzeit nicht sein Geld festverzinslich anzulegen. Im Normalfall bieten einem die Banken mehr Zinsen wenn Ihnen der Anleger sein Geld länger zur Verfügung stellt. Aber im Moment zahlen einem die Banken bei einer Einmahlanlage und eine verbindliche Anlagezeit von drei bis vier Jahren, ohne vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit, selten höhere Zinsen als für zwei Jahre. Die meisten Zinsen erhält man fürs Tagesgeld und Festgeld überwiegend bei ausländischen Banken. Eine Vielzahl dieser Banken, haben eine Niederlassung in Deutschland. Diese Banken müssen für die Sicherung Ihrer Kundeneinlagen in Luxemburg, Österreich und in den Niederlanden weniger bezahlen und können auch mehr Zinsen bezahlen, weil sie kein kostspieliges Filialsystem unterhalten müssen. Der Schutz ist aber geringer bei einer Bankpleite, als bei einem Institut das Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken ist. Hier sind die Beträge in Millionenhöhe pro Anleger in deutschen Fonds abgesichert.
Die genannten Banken beschränken Ihre Sicherung pro Person auf 20.000 Euro, mehr als diesen Betrag sollten Sparer hier auch nicht anlegen und können dann auch unbesorgt sein. Zu 90% erhält ein Anleger in den Niederlanden seit kurzem auch für weitere 20.000 Euro zurück, wenn die Bank Pleite gehen sollte. Hier zeigt es sich das es sich lohnen kann die Zinsen der Banken zu vergleichen.
Eure Plaudertasche
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Tags: Banken, Bankenkrise, Börsen, Festgeld, Festgeldanlage, Geld, Geldmarktfonds, Leitzins, Sparer, Tagegeldkonten, Tagesgeld, Zinsen
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Kommentare
6 Kommentare zu “Tagesgeld und Festgeld – Gute Zinsen”
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Obwohl oder gerade weil die Zinsen weiter gesunken sind und sich momentan auf einem sehr niedrigen Niveau befinden, tendiere ich zu Tagesgeld, zumal Festgeld momentan nur geringfügig mehr bringt, um be steigenden Zinsen flexibel reagieren zu können.
Von guten Zinsen kann ja aktuell nicht mehr die Rede sein. Beim Tagesgeld sind momentan maximal 2,25 Prozent zu erzielen, aber auch Festgeld bringt aktuell nur maximal drei Prozent. Was vorzuziehen ist, ist momentan schwer zusagen. Man kann natürlich auf eine Zinserhöhung hoffen und um flexibel zu sein beim Tagesgeld bleiben, oder sich einen etwas höheren Zins über die Laufzeit sichern. Für mehr als ein oder zwei Jahre würde ich mich nicht festlegen. Wer nicht sicher weiß, ob er das Geld nicht vielleicht kurzfristig braucht, sollte sowieso beim Tagesgeld bleiben.
Ich denke sie werden weiter zurückgehen….
Leider ist durch die Senkung des Leitzins durch die EZB nicht wirklich viel gutes herraugekommen,
ausser das die Banken weiter machen wie bisher und nur im Tagesgeld und Festgeld Bereich die Zinssaetze ins bodenlose gefallen sind.
Die erneute bewertung der Wirtschaftslage durch die EZB ergab das eine Anhebung des Leitzins nicht zu empfehlen ist,
dadurch ist leider immernoch der Tagesgeld Zins in der Talfahr. Hier kann nur immer wieder gesagt werden, vergleichen und bestes Angebot sichern,
oder vielleicht sogar mal über Festgeld nachdenken.
Ich denke, Leitzinsanhebungen sind derzeit kaum mehr zu erwarten. Die Inflation ist über Rohstoffpreise importiert, ihr muss also nicht durch höhere Leitzinsen entgegengewirkt werden und ein Rückgang des Wirtschaftswachstums würde eher zu sinkenden Leitzinsen führen. Auch aus meiner Sicht würde ich unter diesen Umständen zu Festgeld mit einer Anlagedauer von 1-2 Jahren raten, obwohl es schon jetzt erste Angebote gibt, bei denen die Zinsen für Anlagezeiträume von einem bis hin zu sechs Jahren gleich hoch sind.
[...] bisher auf Tagesgeld gesetzt hat, der musste je nach Bank bereits Zinsrückgänge in Kauf nehmen. Da einige [...]