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Nov

Die neuen Immobilienkredite – Sonderangebote

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Banken locken Kunden mit neuen Angeboten und Sonderkonditionen, wie Kredite mit flexiblen Raten, Rabatte für Familien und Prämien für Anschlussfinanzierer. Die Kundenfreundlichste Neuerung ist: Auf eine feste Raten müssen sich Kunden nicht von Anfang Ihrer Finanzierung während der Zinsbindung festlegen. Heute räumen immer mehr Banken ihren Kunden das Recht ein, den Tilgungssatz innerhalb einer Spanne von meist 1 bis 5 Prozent zu wechseln und das auch bei Bedarf mehrfach während der Zinsbindung.

Wenn beispielsweise während einer Babypause das Familieneinkommen sinkt und nach dem Widereinstieg in den Beruf wieder steigt, kann man damit die Monatsrate neu bestimmen. Einige Banken bieten sogar einen Spielraum zwischen Tilgungssätzen von 1 bis 10 Prozent. Wenn zum Beispiel bei einem 100.000,- Euro Darlehen der Kreditnehmer mit einer Monatsrate von 700 Euro beginnt, kann er später die Rate auf rund 500,- Euro senken oder auf über 1.200,- Euro erhöhen.

Flexible Raten sind oft mit Sondertilgungsrechten kombiniert.
Üblicherweise ist eine jährliche Zinstilgung bis zu 5 oder 10 Prozent der Kreditsumme ohne Zinsaufschlag oder sonstige Kosten drin. Nicht nur für Selbstständige oder für Familien sind solche Wahlrechte mit schwankenden Einkommen sinnvoll, sondern auch für alle Kreditnehmer. Denn heute weiß schon kaum einer genau, wie sich sein Einkommen langfristig entwickeln wird.

Einige Banken bieten sogar Baudarlehen die der Kunde jederzeit kostenlos kündigen kann. Einige ermöglichen einen Ausstieg aus dem Vertrag nach zwei Jahren Laufzeit. Der Vorteil des Kündigungsrechts, man kann viele Tausend Euro Vorfälligkeitsentschädigung sparen, wenn der Kreditnehmer während der Zinsbindung sein Haus verkauft oder das Darlehen nach einer Erbschaft vorzeitig zurückzahlt. Eine günstige Umschuldung steht dann auch nichts im Weg, wenn nach dem Vertragsabschluss die Zinsen sinken.

Nicht einmal teuer muss so eine Flexibilität sein. Einige Banken verlangen dafür nur einen Mini-Aufschlag von 0,04 Prozent auf ihre üblichen Zinssätze. Andere Banken verlangen zwischen 0,28 und 0,43 Prozent. Unter dem Strich rechnet sich das nur dann, wenn nach Vertragsabschluss die Zinsen sinken oder der Kreditnehmer relativ sein Kündigungsrecht früh ausübt.

KfW-Darlehen ist billiger. Kreditnehmer können auch von Zinsrabatten für Förderkredite der staatlichen KfW Bank profitieren. Käufer und Bauherren selbstgenutzter Immobilien können bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten mit einem günstigen KfW-Darlehen finanzieren. Bis zu 50.000,- Euro gibt es zusätzlich für Energiesparhäuser einen Förderkredit. Dadurch wird die Gesamtfinanzierung deutlich günstiger.

Banken werben mit einer besonderen Prämie, die Kunden andere Institute ab. Sie übernehmen die Notar- und Grundbuchkosten für die Umschreibung der Grundschuld, wenn sie den Zuschlag für den Anschlusskredit bekommen. Diese Rabatte sind jedoch gering im Vergleich zu den Zinsen. Mehr als 90.000,- Euro Zinsen zahlen Kunden so für einen 150.000,- Euro Kredit mit 15 Jahren Zinsbindung und 2 Prozent Tilgung. Hierbei kann es sich die Bank leisten, die 300 Euro Grundbuch- und Notarkosten zu erstatten.

Der Kinderrabatt in der „Familienhypothek“ fällt deutlich höher aus. Der Kreditzinssatz sinkt für eine Kreditsumme von 75.000,- Euro pro Kind in den ersten fünf Jahren um 0,25 Prozentpunkte. Mehr als 1.800 Euro spart eine Familie mit zwei Kindern. Es liegt nicht in erster Linie am Kinderrabatt, dass die Familienhypothek ein gutes Angebot ist. Vor allem sind die flexiblen Raten Familienfreundlich und der günstige Basiszinssatz.




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