2
Okt

Infos zum Mietrecht

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Wenn ein Mietverhältnis gekündigt werden soll, dann ist das Einhalten von Kündigungsfristen elementar. Diese sind jeweils für Mieter und Vermieter laut Mietrecht unterschiedlich geregelt.

Bei Mietern beträgt die Kündigungsfrist für ein Mietverhältnis drei Monate.
Beim Vermieter dagegen sind die Fristen abhängig von der Dauer des betreffenden Mietverhältnisses:
- bei bis zu fünf Jahren Mietdauer besteht eine Frist von drei Monaten
- bei bis zu acht Jahren Mietdauer muss eine Kündigungsfrist von sechs Monaten eingehalten werden
- besteht das Mietverhältnis länger als acht Jahre, muss der Vermieter eine Frist von neun Monaten einhalten

Angabe zum Grund einer Kündigung:
Der Mieter ist nicht verpflichtet, einen Grund für die Kündigung anzugeben.
Der Vermieter hingegen ist verpflichtet, den Grund zu nennen.

Wann kann eine fristlose Kündigung erfolgen?
Ein Mietverhältnis kann von beiden Seiten aus fristlos gekündigt werden. Hierbei müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen gegeben sein. Die Regelungen sind im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) verankert.

Ein Mieter kann demnach fristlos kündigen:
- bei schweren Pflichtverletzungen des Vermieters, beispielsweise Störung des Hausfriedens
- wenn die Nutzung des Mietobjektes mit erheblicher Gesundheitsgefährdung verbunden ist
- wenn die Wohnung teilweise oder ganz entzogen wird, so dass die vertraglich festgelegte Nutzung des Mieters dadurch nicht mehr möglich ist

Der Vermieter kann kündigen:
- bei schwerer Pflichtverletzung des Mieters, zum Beispiel Hausfriedensbruch, meist ist jedoch eine vorherige Abmahnung notwendig
- unerlaubtes Überlassen/Untervermieten der Wohnung an Dritte
- bei Mietrückständen:
1. wenn die Miete zwei Monate nicht oder ein Großteil davon nicht gezahlt wird und dabei der Gesamtrückstand eine gesamte Monatsmiete übersteigt
2. Ansammlung von Mietrückständen, wobei der Betrag zwei Monatsmieten erreicht oder überschreitet
3. bei andauernder, unpünktlicher Zahlung der Miete und wenn dadurch dem Vermieter eine Fortsetzung des Mieterverhältnisses nicht mehr zugemutet werden kann

Diese Tipps sind nur Anhaltspunkte, alle Angaben sind ohne Gewähr.
Es empfiehlt sich, im Zweifel Rat bei Verbraucherschutzverbänden oder ortsansässigen Anwälten einzuholen.

1
Okt

Am eigenen Auto sparen

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In Zeiten der wirtschaftlichen Krise sind viele Privathaushalte auf der Suche nach Einsparungmöglichkeiten. Das eigene Auto kann dabei sehr hilfreich sein, da viele Bürger hier erhebliches Einsparpotential haben. So unterscheiden sich die Kosten für die Kfz-Versicherung bei unterschiedlichen Anbietern um bis zu 50 Prozent. Hier lohnt also auf jeden Fall ein Check der Kfz-Versicherung. Im Internet kann jeder Interessierte seine Kfz-Police checken lassen und so den günstigsten Anbieter finden.
Aber nicht nur die Kfz-Versicherung, sondern auch die Kaskoversicherung kann unter Umständen dazu beitragen, dass man etwas mehr Geld in der Tasche hat. Sinnvoll ist hier ein Wechsel von der Teilkaskoversicherung zur Vollkaskoversicherung bei einer Schadenfreiheitsklasse 20. Hier wirken sich die vielen unfallfreien Jahre positiv aus.
Aber auch öffentliche Verkehrsmittel können zur Reduzierung der Kraftfahrzeugkosten beitragen. Bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs sind bei der Nutzung von Monats-, Quartals- oder gar Jahrestickets sehr hohe Einsparungen drin. Das eingesparte Geld kann dann natürlich sehr gut in andere finanzielle Belastungen fließen.

15
Aug

HRE und kein Ende

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HRE steht für Hypo Real Estate und für ein Unternehmen, dass mit verantwortlich für die allgemeine Wirtschaftskrise ist. Komischerweise werden Fragen von Bürgern weiterhin nicht beantwortet, weshalb die HRE überhaupt eine so große Bedeutung für unsere Wirtschaft hat.
Der Staat ist auf der einen Seite aus finanziellen Gründen nicht dazu im Stande, das Bildungssystem zu finanzieren, auf der anderen Seite werden mal kurz weit über 100 Milliarden Euro (vieles davon Bürgschaften) in ein scheinbar kaum zu rettendes Unternehmen gesteckt. Dabei ist ein Ende der Finanzspritzen noch gar nicht abzusehen. Natürlich wurde der HRE mal schnell eine Bad Bank an die Seite gestellt, damit das Ergebnis der HRE wieder besser ausfällt und dass einige Manager wieder ein Recht auf hohe Prämien für ihre Misswirtschaft haben, aber keinem wird erklärt, weshalb sich die Bundesregierung so stark für diese Bank macht.
Die Fragen müssen gestellt werden und sollten auf jeden Fall beantwortet werden, denn für den Laien sind solche Sachverhalte kaum nachvollziehbar.

5
Aug

Für wen ist die Riester-Rente interessant?

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Riester ist für alle interessant, die etwas für ihre spätere Rente machen wollen. Die eigentliche Altersrente wird für den Lebensabend kaum noch ausreichen. Betrachtet man die Entwicklung auf dem Energiemarkt, so weiß man, dass mit den stetig steigenden Energiekosten auch die Kosten für die Lebenserhaltung steigen werden.
Deshalb nutzen bereits mehr als 12 Millionen Bundesbürger die Vorteile von Riester. Dass Riester aber viele weitere Vorteile bereit hält, wissen die wenigsten. So können Berufseinsteiger bei Abschluss eines Riester-Vertrages einen zusätzlichen Bonus von 200 Euro einstreichen. Voraussetzung ist, das man das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht hat.
Auch die Baufinanzierung kann durch ein Riester-Darlehen besonders interessant werden. Die Zinsen sind günstiger, da man die Steuervorteile wie bei einem normalen Riester-Vertrag nutzen kann.
Auch Geringverdiener, Fondssparer und Ehepartner können vom Abschluss von Riester-Verträgen profitieren.

30
Jul

Rentner und die Krankenversicherung

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Auch im Rentenalter müssen alle krankenversichert sein. Dies gilt für gesetzlich wie auch privat Krankenversicherte gleichermaßen. Gesetzlich Krankenversicherte werden mit dem Renteneintritt automatisch pflichtversichert. Bei privat Krankenversicherten ändert sich mit Rentenbeginn nichts. Man zahlt als Rentner weiterhin in die Krankenversicherung ein. Die Beitragshöhe richtet sich dabei danach, wie lange der Beitragszahler bereits bei der Krankenversicherung Mitglied ist und wie teuer die Krankenversicherung im Vergleich zu anderen Krankenversicherern ist. Je jünger das Eintrittsalter in die private Krankenversicherung war, je mehr Altersrückstellungen konnten aufgebaut werden, was den Beitrag zur privaten Krankenversicherung mindert. Für wen die private Krankenversicherung nach Renteneintritt zu teuer wird, kann entweder auf einen günstigeren Tarif umsteigen, bei dem sich natürlich auch die Leistungen vermindern. Als letztes Mittel muss der neu eingeführte Basistarif gewählt werden. Hier ist das Leistungsspektrum der privaten Krankenkasse an das der gesetzlichen Krankenkassen angelehnt.
Zuschüsse zur Krankenversicherung erhalten alle Rentner, egal wo sie versichert sind. Unterscheide gibt es nur in der Bezuschussung. Während der Staat bei gesetzlich Versicherten die Hälfte der Beiträge übernimmt, beträgt der Höchstsatz der Zuschüsse für privat Versicherte maximal 235 Euro im Monat.