12
Dez

Beim Waschen Sparen

categories Finanzen    

Wer viel Wert auf sparsames Waschen legt, sollte sich beim Kauf einer neuen Waschmaschine vor allem die Werte für den Stromverbrauch und den Wasserverbrauch sehr genau ansehen. Genau das sind die Faktoren, die den Preis beim Waschen erheblich beeinflussen. Gerade haben wieder zahlreiche Stromanbieter an der Preisspirale gedreht. Umso wichtiger ist es, dass der Waschvorgang möglichst wenig Strom verbraucht, um die Kosten zu senken.

Sieht man sich in den Verkaufsabteilungen einmal genauer um, so stellt man schnell fest, dass fast alle angebotenen Waschmaschinen die Effizienzklasse A erreichen. Doch mittlerweile wird hier zwischen A20 und A40 unterschieden. Diese Bezeichnungen legen fest, wieviel Prozent an Stromkosten für den normalen Waschgang eingespart werden können. Waschmaschinen mit der Effizienzklasse A40 sind also viel sparsamer als Waschmaschinen mit dem Zusatz A20.

Wer keine neue Waschmaschine kauft ist aber ebenfalls durch bestimmte Maßnahmen dazu in der Lage, die Strom- und Wasserkosten zu begrenzen. So ist es sinnvoll, die Temperaturen für die Waschvorgänge niedriger zu wählen. Das spart bares Geld bei meistens gleicher Waschleistung. Denn das Aufheizen des Wasser für einen 60 oder gar 95 Grad Waschgang erzeugt die höchsten Kosten.

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7
Okt

Arbeiten in Skandinavien

categories Allgemein, Finanzen    

Die Erwartungen in die Wirtschaft unseres Landes scheint bei der Bevölkerung nicht groß zu sein. Oder wie ist es zu erklären, dass im vergangenen Jahr wieder mehr als 150.000 Deutsche das Land verlassen haben, oft auf der Suche nach einem neuen, gut bezahlten Job. Neben der Schweiz sind auch wieder die Länder in Skandinavien bei den Auswanderern sehr beliebt. Was aber bieten die skandinavischen Länder, was Deutschland scheinbar nicht mehr leisten kann.

Befragt man Betroffene, so hört man zum einen, dass die deutsche Arbeitskraft in Norwegen oder Schweden sehr begehrt ist, da Deutsche bestimmte Voraussetzungen mitbringen um sich auch im Ausland gut einzugliedern. So ist es vor allem die vorhandene, sehr gute Ausbildung, die gern gesehen wird und die eine Jobsuche vereinfacht. Aber auch die deutschen Tugenden wie Fleiß und Lernbereitschaft sind sehr gefragt.

Die Unternehmen und die skandinavischen Länder lassen sich außerdem viel einfallen, um den Arbeitskräftemangel in bestimmten Branchen mit deutschem Personal ausgleichen zu können. So sind die sozialen Bedingungen für Familien viel besser als in Deutschland. Das Schulsystem hat beispielsweise viele Vorteile. Familien oder einzelne Jobsuchende werden mit Sprachkursen zur schnelleren Eingliederung versorgt, denn Kommunikation ist eine wichtige Grundvoraussetzung für eine Aussiedlung.

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5
Okt

HRE am Ende

categories Finanzen    

Heute, am 05.10.2009 hat wohl die letzte Stunde der alten HRE geschlagen. Die letzten verbliebenen Kleinaktionäre der Hypo Real Estate sollen heute zwangsausgeschlossen werden und der Staat übernimmt nun die komplette Kontrolle über die HRE.

Die letzten Auktionäre der HRE sollen eine Abfindung von 1,30 Euro je Aktie erhalten. Zangsausgeschlossen bedeutet zugleich, dass die HRE nun endgültig als Synonym für Mißwirtschaft und Bankenkontrolle gelten kann. Nachdem alle Aktionäre aus der HRE gedrängt sind, soll die Bank vom Aktienmarkt genommen werden und der Staat soll als Heilsbringer die bankrotte HRE stabilisieren und neu aufbauen. Die Zeche hierfür zahlt der Steuerzahler.

Scheinbar zeichnen sich für den Staat aber bereits weitere Probleme ab, da die EU nicht damit einverstanden ist, die HRE einfach in eine Badbank und eine Godbank zu splitten. Genau an der Bad Bank stößt sich nun jedoch die EU. Man kann gespannt sein, wie die Entwicklung rund um die HRE weiter gehen wird, da ein Ende der Krise bei der HRE auch nach der kompletten Übernahme durch den Staat nicht vorhersehbar ist.

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4
Okt

Altersarmut im Kommen

categories Finanzen    

Überall reden die Medien von den „INs“ und „OUTs“ der Woche. Diese Nachricht allerdings klingt weniger lustig: Auf dem 9. Deutschen Seniorentag, der Anfang Juni 2009 in Leipzig stattfand, stehen die Ampeln auf Rot. Sozialverbände fordern einen „Renten-Schutzschirm für ältere Arbeitnehmer“. Grund für diese Forderung an die Bundesregierung sind die grauen Prognosen, dass die Altersarmut in Zukunft sonst stark zunehmen würde.

Bereits 700.000 BürgerInnen könnten mittlerweile nicht mehr von ihrer Rente leben. Und die Zahl steigt: Gerade die momentane Wirtschaftskrise lässt viele über 50iger den Job verlieren. Die Chancen auf eine neue Anstellung sind dann fast 0. Andere wiederum arbeiten am Niedriglohnniveau und schaffen es so keineswegs, über die vielen Arbeitsjahre hinweg eine angemessene Rente aufzubauen. Am Ende bleibt zumeist nur die Grundsicherung für Rentner. Und das sind 351 Euro pro Monat.

Seit 2003 gibt es die Grundsicherung für Rentner. Sie gilt als Sozialleistung, die sich am Bedarf eines Antragsstellenden orientiert. Und bedürftig werden immer mehr Menschen. In den vergangenen sechs Jahren hat sich bundesweit die Anzahl der Anträge auf Grundsicherung fast verdreifacht.

Die Grundsicherung als Rente beziehen vorwiegend Ältere, die längere Zeit arbeitslos waren oder aufgrund von körperlichen oder psychischen Gebrechen als Erwerbsgeminderte ihren vollen Job frühzeitig aufgeben mussten. Logisch nach System zahlten beide Gruppen dann weniger in die Rentenkasse ein und sollen so nun auch nur die Grundsicherung bekommen. Nebenbei landen diese Personen auch noch in den Warteräumen der Sozialämter.

Genau diesen Zustand wollen Sozialverbände nun verbessert sehen. Man will der Altersarmut gezielt vorbeugen. Und deswegen wünschen sich die Verantwortlichen bestenfalls noch eine Reform vor den Bundestagswahlen im September. Was gilt es zu tun?

Niedriglohnarbeitende, Arbeitslose und Erwerbsunfähige müssen für das Alter abgesichert sein. Diesbezüglich steht die Forderung im Raum, dass die Rentenabschläge für Frührentner abgeschafft werden sollen. Zudem seien die Rentenkürzungen der letzten Jahre an der Misere Schuld. Sogar Selbständige, die für ihr Engagement ja eigentlich so hoch gelobt werden, landen letztendlich ohne private Vorsorge zumeist bei der Grundsicherung für Rentner. Damit soll Schluss sein.

Ein heikles Thema ist sie also, diese Grundsicherung für Rentner. Seit 2007 wird zwischen Politik und Sozialverbänden darüber diskutiert. Es wird gefordert und überlegt. Zündstoff für weitere Jahre voller Streit scheint gegeben zu sein, oder gibt es diesbezüglich andere Meinungen?

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2
Okt

Infos zum Mietrecht

categories Finanzen    

Wenn ein Mietverhältnis gekündigt werden soll, dann ist das Einhalten von Kündigungsfristen elementar. Diese sind jeweils für Mieter und Vermieter laut Mietrecht unterschiedlich geregelt.

Bei Mietern beträgt die Kündigungsfrist für ein Mietverhältnis drei Monate.
Beim Vermieter dagegen sind die Fristen abhängig von der Dauer des betreffenden Mietverhältnisses:
- bei bis zu fünf Jahren Mietdauer besteht eine Frist von drei Monaten
- bei bis zu acht Jahren Mietdauer muss eine Kündigungsfrist von sechs Monaten eingehalten werden
- besteht das Mietverhältnis länger als acht Jahre, muss der Vermieter eine Frist von neun Monaten einhalten

Angabe zum Grund einer Kündigung:
Der Mieter ist nicht verpflichtet, einen Grund für die Kündigung anzugeben.
Der Vermieter hingegen ist verpflichtet, den Grund zu nennen.

Wann kann eine fristlose Kündigung erfolgen?
Ein Mietverhältnis kann von beiden Seiten aus fristlos gekündigt werden. Hierbei müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen gegeben sein. Die Regelungen sind im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) verankert.

Ein Mieter kann demnach fristlos kündigen:
- bei schweren Pflichtverletzungen des Vermieters, beispielsweise Störung des Hausfriedens
- wenn die Nutzung des Mietobjektes mit erheblicher Gesundheitsgefährdung verbunden ist
- wenn die Wohnung teilweise oder ganz entzogen wird, so dass die vertraglich festgelegte Nutzung des Mieters dadurch nicht mehr möglich ist

Der Vermieter kann kündigen:
- bei schwerer Pflichtverletzung des Mieters, zum Beispiel Hausfriedensbruch, meist ist jedoch eine vorherige Abmahnung notwendig
- unerlaubtes Überlassen/Untervermieten der Wohnung an Dritte
- bei Mietrückständen:
1. wenn die Miete zwei Monate nicht oder ein Großteil davon nicht gezahlt wird und dabei der Gesamtrückstand eine gesamte Monatsmiete übersteigt
2. Ansammlung von Mietrückständen, wobei der Betrag zwei Monatsmieten erreicht oder überschreitet
3. bei andauernder, unpünktlicher Zahlung der Miete und wenn dadurch dem Vermieter eine Fortsetzung des Mieterverhältnisses nicht mehr zugemutet werden kann

Diese Tipps sind nur Anhaltspunkte, alle Angaben sind ohne Gewähr.
Es empfiehlt sich, im Zweifel Rat bei Verbraucherschutzverbänden oder ortsansässigen Anwälten einzuholen.

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