30
Aug

Der Poker um Opel geht weiter

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Opel ist täglich in den Schlagzeilen. Erst will General Motors verkaufen, dann wieder nicht. Die Bundesregierung würde gerne Magna als Käufer sehen, GM eher einen Finanzinvestor. Dann wiederum heißt es, GM will gar nicht verkaufen, nur um dann am kommenden Tag diese Meldung zu dementieren.
Was ist denn nun eigentlich los?
Zum einen merkt man, dass die Bundesrepublik und scheinbar auch Opel noch nicht erkannt haben, dass Opel ein Teil eines der größten Unternehmen überhaupt ist und dass die Mühlen in den USA anders drehen. Die Vereinigten Staaten sind nun mal der Erfinder des gelebten Kapitalismus. Was wundert es uns da, dass GM für sich in Anspruch nimmt, dass nur GM über Gedeih und Verderb von Opel zu entscheiden hat. Zum anderen hat GM bzw. Opel durch die Abwrackprämie wieder Liquidität und Zeit gewonnen.
Für die Mitarbeiter ist es natürlich tragisch, was da gerade geschieht, denn wenn man es einmal richtig sieht, entscheiden gerade einige wenige über Tausende Köpfe und Existenzen.
Die Ankündigung der Mitarbeiter, nun nicht doch nicht auf das Urlaubsgeld verzichten zu wollen, um den Konzern im Konzern zu retten, trägt sicherlich auch nicht zur Verbesserung der Lage bei.
Jeder kann sich über diese Tatsachen seine Gedanken machen, aber sicherlich muss unsere Politik davon wegkommen zu denken, dass General Motors der Bundesregierung ein Mitspracherecht beim Verkauf oder Nichtverkauf von Opel einräumen wird.




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